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Daniel Röhn, im August 1979 geboren, entstammt in dritter Generation einer Familie hervorragender Geiger. Sein Großvater Erich Röhn war Konzertmeister der Berliner Philharmoniker unter Furtwängler. Von seinem Vater Andreas Röhn, dessen Lehrer und Mentor Henryk Szeryng war, erhielt er seine frühe musikalische Ausbildung. Später studierte er mehrere Jahre bei Ana Chumachenco an der Musikhochschule München, wo er im Juli 2000 das Konzertdiplom mit Auszeichnung absolvierte. Danach suchte und fand er Inspiration durch die Betreuung musikalischer Persönlichkeiten wie Yuri Bashmet, Ivry Gitlis, Lorin Maazel, Anne-Sophie Mutter, Ruggiero Ricci, Mstislav Rostropovich und Pinchas Zukerman.
Als Solist trat Daniel Röhn mit zahlreichen Orchestern in Deutschland auf -u.a. Münchner Symphoniker, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Süddeutschen Rundfunks - und international in den USA, der Schweiz, Frankreich, Skandinavien, England, Italien, Belgien, Georgien und anderen Ländern.
1998 gewann Daniel Röhn den Violinwettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Im Sommer 2000 erhielt er den 1.Preis sowie den Publikumspreis beim Musikwettbewerb des Schleswig-Holstein-Musikfestivals.
Sein Repertoire umfasst die meisten Werke der Standardliteratur für Violine und wesentliche Komponisten des 20. Jahrhunderts. Eine CD mit der Einspielung des Mendelssohn Violinkonzerts ist bei dem Schweizer Label Claves erschienen und eine Recital-CD mit Werken von Sinding, Schubert, Paganini, Waxman u.a. wurde gerade aufgenommen. Für diverse Rundfunkanstalten wurden ebenfalls Aufnahmen erstellt, wie z.B. für den BR, HR, WDR und Radio France.
Daniel Röhn trat in der vergangenen Saison im schwedischen Fernsehen mit einem Recital aus Stockholm auf. Er spielte und dirigierte das Violinkonzert von Brahms im Kultur-und Kongresszentrum in Luzern und wurde von Lorin Maazel zum Würzburger Mozartfest eingeladen. Ausserdem trat er beim Rheingau-Festival sowie bei Kammermusikfestivals in Tour und Mulhouse auf.
Für die kommende Saison wurde er von Riccardo Muti für mehrere Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks engagiert. Dazu kommen Konzerte mit skandinavischen Orchestern (Paganini und Korngold) und in Frankreich – Tschaikovsky in Cannes und das Brahms-Doppelkonzert mit dem Cellisten Arto Noras. Beim Genfer Kammerorchester steht Mozart auf dem Programm und beim Georgischen Kammerorchester Piazolla. Weitere CD-Aufnahmen sind ebenfalls geplant, u.a. bei der schwedischen Firma “Caprice“.
Daniel Röhn spielt auf der “ex Lobkowisz“ der Brüder A & H Amati, Cremona 1617. Die Violine ist eine Leihgabe der Stradivari Society, Chicago. Diese einmalige Organisation unterstützt Streicher der internationalen Spitzenklasse, indem sie außergewöhnlich talentierten jungen Künstlern edle italienische Instrumente zur Verfügung stellt.
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